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Was nicht mehr zu dir passt, geht. Raum entsteht.



Nicht alles, was dich bis hierher begleitet hat, gehört ins neue Jahr.

Manches war hilfreich.

Manches war notwendig.

Und manches fühlt sich heute einfach nicht mehr passend an.


Ein neues Jahr beginnt nicht immer mit Vorsätzen oder Plänen.

Manchmal beginnt es mit einem ehrlichen Innehalten.

Mit dem Mut, still zu werden und zu spüren, was bleiben darf – und was nicht.


Kein Neuanfang – ein Aufatmen

Vielleicht ist 2026 nicht das Jahr, in dem du dich neu erfinden musst.

Vielleicht ist es das Jahr, in dem du leichter wirst.


Nicht, weil du etwas loswerden musst.

Sondern weil du beginnst, weniger festzuhalten.


Rollen, die dich geprägt haben.

Erwartungen, die dich begleitet haben.

Innere Verpflichtungen, die lange Sinn gemacht haben.


Manches hat lange funktioniert.

Manches war einmal richtig.

Und manches ist heute einfach zu eng.

Das ist kein Scheitern.

Das ist Bewegung.


Wenn etwas nicht mehr passt, darf es gehen

Was nicht mehr zu dir passt, geht selten abrupt.

Es wird leiser.

Es verliert an Spannung.


Du musst nichts wegdrücken.

Nichts erklären.

Nichts sofort verändern.

Es reicht, wahrzunehmen, wo es enger wird – und wo nicht.


Was geht, hinterlässt keinen Mangel.

Es schafft Raum.

Raum im Körper.

Raum im Atem.

Raum zwischen Reiz und Reaktion.

Ein Raum, der dir guttut.


Weibliche Kraft zeigt sich im Loslassen

Weibliche Kraft bedeutet nicht, alles auszuhalten oder immer weiterzugehen.

Sie zeigt sich dort, wo du dir erlaubst, auf dein Empfinden zu hören.

Wo du nicht alles im Voraus weisst, aber spürst, dass du dir selbst vertrauen kannst.

Nicht, weil alles sicher ist.

Sondern weil du dich nicht mehr verlässt.


2026 beginnt mit Weite


Vielleicht ist das die Frage für dieses Jahr:

Was darf gehen, weil es nicht mehr zu mir passt?


Was bleibt, muss nichts beweisen.

Es fühlt sich ruhig an.

Tragfähig.


Was nicht mehr zu dir passt, geht.

Raum entsteht.

Und nichts drängt.

 
 
 

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